Regierungsratswahlen 2020: Ja, ich will!

Mit seinem Rücktritt aus dem Regierungsrat wird Urs Hofmann Ende 2020 grosse Fussstapfen hinterlassen. Er hat unseren Kanton als Mensch und Sozialdemokrat in unterschiedlichsten Funktionen zweifelsfrei stark bewegt und geprägt. Ich schätze Urs enorm und bin ihm sehr dankbar für alles, was er für den Kanton und uns geleistet hat und noch leisten wird. Er ist und bleibt ein menschliches und politisches Ausnahmetalent.

Am 28. Januar 2020 habe ich mich nach vielen ausserordentlich positiv verlaufenen Gesprächen hochmotiviert entschieden, mich bei meiner Partei, der SP Kanton Aargau, um die Nachfolge von Urs Hofmann und somit als Regierungsratskandidat zu bewerben: Ja, ich will.

Als Mensch für die Menschen und mit den Menschen: gemeinsam für den Aargau

Ich fühle mich mit meiner politischen, beruflichen und persönlichen Erfahrung wirklich gut gerüstet. Ich fühle mich im richtigen Alter, die Herausforderung anzunehmen. Ich bin eingebettet und tief verwurzelt in meiner politischen Heimat, meiner SP, und auch im Kanton Aargau. Und ich kann offen auf andere Menschen zugehen, zuhören, politische Kompromisse finden: Ich werde weit über die Parteigrenzen hinweg respektiert. Gemeinsam mit meiner Partei möchte ich den SP-Sitz in der Aargauer Regierung verteidigen.

Mein vollständiges Motivationsschreiben sowie mein Lebenslauf sind in dieser PDF-Datei abrufbar.

Update 10. März 2020
 
Nomination durch die Delegierten der SP Bezirk Aarau
 

Ich bedanke mich von ganzem Herzen für die Nomination der SP Bezirk Aarau zu Handen des kantonalen Parteitags vom 25. April in Aarau. So viel Support und Unterstützung zu spüren, das tut gut!

Update 26. April 2020

Regierungsratswahlen 2020: erster Wahlgang der SP Kanton Aargau – Rückzug

Geschätzte Mitglieder der Geschäftsleitung der SP Kanton Aargau
Geschätzte Mitglieder der Delegiertenversammlung der SP Bezirk Aarau
Geschätzte Delegierte des Nominationsparteitags der SP Kanton Aargau
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde

Mit meiner Kandidatur habe ich einerseits meinem klaren Willen Ausdruck verleihen dürfen, mich um das Amt als Regierungsrat zu bewerben. Andererseits erhielt meine Partei eine Auswahlmöglichkeit. Die SP-Delegierten haben gestern Samstag von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht und ein klares Statement abgegeben. Dieses gilt es vollumfänglich zu respektieren. Als ehemaliger SP-Kantonalparteipräsident und als Politiker habe ich dies bei demokratischen Entscheidungen ausnahmslos so gehandhabt. Ich danke allen Menschen, egal ob inner- oder ausserhalb meiner Partei, für ihre grosse Unterstützung, die ich erfahren durfte.

Zeitgleich danke ich meiner Partei, Franziska Graf-Bruppacher und Dieter Egli für die vertrauensvolle, offene und gute Zusammenarbeit im Rahmen des Nominationsprozesses. Die neue, vollständig virtualisierte Art des internen Wahlkampfs war herausfordernd, jedoch gut aufgegleist. Absolute Priorität hat nun, den frei werdenden SP-Sitz in der Regierung zu verteidigen. Dazu am Besten in der Lage ist diejenige Person, die bei den Delegierten die meisten Stimmen erhält. Nur so kann ein kraftvoller, überzeugender Wahlkampf geführt werden.

Nach einer einfachen Erklärung für mein persönliches Resultat zu suchen, liegt mir grundsätzlich nicht. So bleibt auch die Frage komplett offen, ob die Zeit für einen ersten schwulen Regierungsrat, der sich täglich für die Gleichstellung, die Menschen, die Wirtschaft, die Umwelt und die Gesamtgesellschaft einsetzt, im 2020 für die SP noch nicht gekommen ist. Die Aargauerinnen und Aargauer wären dafür bereit gewesen, dessen bin ich mir sicher.

Hiermit ziehe ich meine interne Kandidatur zurück. Dieter Egli gratuliere ich zu seinem klaren Resultat und wünsche ihm und meiner Partei im Regierungsratswahlkampf viel Erfolg.

Solidarisch, und herzlich

gez. Marco Hardmeier